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Glossar

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z

VBP

Abkürzung von: Video Border Proxy
Bei dem Video Border Proxy (VBP) handelt es sich um eine spezielle Firewall für Videoübertragung der Firma Polycom, die in der Regel parallel zur bestehenden Firewall geschaltet wird (analog eines Session Border Controllers (SBC) bei SIP-VoIP-Telefonie).

VDo

Abkürzung von: Verbinderdose
Die Verbinderdose (Vdo) ist in Deutschland der Vorgänger der TAE-Dosen.

VF

Abkürzung von: Vermittlungfernsprecher
Bezeichnung aus der Fernmeldetechnik für den Vermittlungsarbeitsplatz (Telefonzentrale), siehe auch VPL (Vermittlungsplatz).

VLAN

Abkürzung von: Virtual Local Area Network
Mit der VLAN-Technologie können auf einem Switch mehrere virtuelle LAN´s gebildet werden, die auf Schicht 2 unabhängig voneinander sind. Ein Vorteil liegt darin, dass jedes VLAN eine eigene Broacast-Domäne bildet. Bei Voice over IP bietet es sich an, die VoIP-Telefone in einem eigenen VLAN  zu realisieren um die Telefonie vor Störungen im Produktiv-LAN(z.B. hohe Broadcast-Last) zu schützen. Bei VLAN´s unterscheidet man zwischen tagged (nach IEEE 802.1Q) und untagged VLAN´s (portbasierten VLAN´s).

VoiceXML

Abkürzung für: Voice Extensible Markup Language
VoiceXML ist ein Standard zur Beschreibung von Dialogabläufen in Sprachdialogsystemen, wie sie z.B. zur vorqualifizierung von Anrufen in einer Contact-Center-Lösung verwendet werden.

VoIP

Abkürzung von: Voice over IP
Unter Voice over IP (VoIP) - oder auch Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie) - versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d.h. Sprache und Steuerinformationen für z.B. den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, für IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte, als auch über spezielle Adapter angeschlossene, klassische Telefone die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

Vormass

Ein Vormass ist im Kommunikations-Projektgeschäft eine Bestandsaufnahme nach Stückzahl, Längen, Verlegearten, Ausführungsarten, Werkzeug und Maschinenbedarf, Dienstleistungsbedarf (Manpower) unterschiedlicher Qualifikation unter Beachtung der Umweltbedingungen und der Gesetzlichen Vorschriften (Fernmeldegesetz, CE, ISO 9001 etc.) Gemäß den Projektanforderungen des Firmenkunden. 
Ein Vormass ist die elementare Grundlage für die Kalkulation (Tool Visual Project / Siemens sowie Tool Actis / Alcatel), die Selbstkosten und Verkaufspreisermittlung (KuP), die Kosten für Betriebsmittel die Kosten für den Einsatz an Mitarbeitern und die Laufzeit des zu realisierenden Kommunikationsprojektes.
Die Längenermittlungen beziehen sich auf die Telefonkabel, Datenkabel Kat 6 bzw. 7, Ethernetkabel, Kanäle, Richtfunkreichweiten, Gelände und Gebäudeausdehnungen. Mit Verlegearten ist gemeint: Aufputz, Unterputz, in Beton, im Mauerwerk, im Fensterbankkanal, im Doppelfußboden und im Erdreich. MIt Stückzahl sind gemeint: Anschlußdosen Kat 6 je Endgerät, Anschlusstanks, analoge Telefone, IP-Telefone, System-Telefone, Dualmode-Telefone, DECT-Telefone, Handy GSM Telefone, PDA, Türsprechstellen, Hotspot-Funksender, Video-Überwachungs-Kameras, Zugangskontrollgeräte, Ausweisleser, PC, Laptop, Monitore, Server, Netzwerkkomponeten Hub, Bridge, Router, Switche, Gateways, Firewall, Drucker, Funkeinrichtungen usw. MIt Ausführungsart ist gemeint: Normale Innenausführung oder für den Außenbereich, spritzwassergeschützt, explosionsgeschützt, vandalismussgeschützt, fernwartbar für Teleservice.
Die zu erfassenden Vormass-Positionen müssen projektspezifisch detailliert aufgeführt sein. Entscheidend ist die Vormassqualität - fehlerhafte, ungenaue oder global erfasste Positionen führen zwangsläufig zu einer unsicheren Vertragsgestaltung zwischen Auftragsgeber  und Auftragsnehmer mit gravierenden wirtschaftlichen Risiken (Projektverluste, Ausbuchungen, Rückstellungen).
siehe projektspezifische Standard-Dienstleistungen unseres Systemhauses und siehe Nachmass  

VoWLAN

Abkürzung: Voice over WLAN
Definition: Ermöglicht eine sichere und verschlüsselte Übertragung von Sprachdaten zwischen WLAN-Endgeräten und einer Telefonanlage
VoWLAN ist eine Zusammenführung von Wireless-LAN-Funktechnik (WLAN) und Voice over IP (VoIP), die die schnurlose Telefonie über ein IP-Netz ermöglicht.
siehe auch: VoWLAN im Vergleich zu DECT

VPL

Abkürzung von: Vermittlungsplatz
Bezeichnung aus der Fernmeldetechnik für den Vermittlungsarbeitsplatz (Telefonzentrale). Ein Vermittlungsfplatz kann als dediziertes Endgerät realisiert sein (Beispiel die Attendant Console (AC1, AC2, AC3, AC4) der Siemens Hicom 300 / HiPath 4000), als Systemtelefon das von der Programmierung her spezielle Funktionen für den Vermittlungsarbeitsplatz erhält oder als PC Arbeitsplatz (z.B. HiPath AC Win). Typische Leistungsmerkmale an einer Telefonzentrale sind z.B.: Warteschlange für interne und externe Anrufe, Wiederanruf, Belegtlampenfeld (BLF), Meldeleitung (für interne Anrufe), Schnellvermitteln, usw.

VPN

Abkürzung von: Virtual Private Network
Virtuelles Privates Netz. Ist ein Computernetz, das zum Transport von Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Es ermöglicht somit eine sichere Übertragung über ein unsicheres Netzwerk. Teilnehmer eines VPN können Daten wie in einem internen LAN austauschen. Eine Verbindung der Netze wird über einen Tunnel ermöglicht der meist dabei gesichert wird.

vSphere 5.0

Abkürzung von: Virtualisierungsplattform von VMware
Der Hersteller von vSphere will die Cloud-Welt erobern und setzt dabei auf SAP- und Oracle-Datenbanken (ERP-Applikationen). Während der erste Treiber für Virtualisierungsprojekte klar die Konsolidierung der physikalischen Server und die damit verbundene Kostenersparnis war, soll nun gemäß VMware das Hauptaugenmerk auf den geschäftskritischen Anwendungen liegen. Dieser Transfer in virtualisierte Umgebungen bringt ein ROI (Return of Investment) von 5 bis 8 Monate.

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VoIP

 
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