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Glossar

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RAID

Abkürzung: Redundant Array of Independent Disks
Unter RAID versteht man das Zusammenfassen von mehreren physikalischen Festplatten zu einem logischen Laufwerk. Gründe für den Einsatz von RAID Systemen sind das redundante Vorhalten von Daten (zur Erhöhung der Ausfallsicherheit), eine Geschwindigkeitssteigerung (durch den parallelen Zugriff auf mehrere Festplatten beim Lesen der Daten), Erhöhung der Kapazität logischer Laufwerke während des Betriebs und die Möglichkeit defekte Festplatten im Betrieb auszutauschen. In Abhängigkeit des eingesetzten RAID-Levels können einzelne oder alle dieser Vorteile erreicht werden.
Übersicht/Vergleich der gängigen RAID-Level:

  • RAID 0: Striping, benötigt mind. zwei Festplatten
    + erhöhte Geschwindigkeit durch parallelen Zugriff auf die Festplatten
    + komplette Festplattenkapazität steht zur Verfügung
    - keine Redundanz, beim Ausfall einer Festplatte sind die Daten unbrauchbar
  • RAID 1: Redundanz durch Spiegelung, benötigt mind. zwei Festplatten
    + volle Redundanz bei Ausfall einer Festplatte
    + gute Schreibgeschwindigkeit
    - es stehen nur 50% der physikalischen Kapazität zur Verfügung
  • RAID 5: Redundanz durch Parität mit guter Ausnutzung der physikalischen Festplattenkapazität, benötigt mind. drei Festplatten
    + gute Ausnutzung der Festplattenkapazität (66,6% - 94%)
    + gute Lesegeschwindigkeit
    - geringere Schreibgeschwindigkeit als RAID 1 oder RAID 10
  • RAID 10, bzw. RAID 10 Verbund: Kombination aus RAID 1 und RAID 0, benötigt mind. vier Festplatten
    Mit einem RAID 10 kombiniert man die Vorteile eines RAID 1 (Redundanz) und eines RAID 0 (Geschwindigkeit). Dabei nimmt man den Nachteil eines RAID 1 in Kauf, dass nur 50% der Festplattenkapazität genutzt werden. Telefonbau Schneider empfiehlt den Einsatz eines RAID 10 bei Datenbanken, Applikationsserver und VMWare Server.
    + hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit
    - nur 50% der physikalischen Festplattenkapazität stehen zur Verfügung

refurbished

Definition für:  aufgearbeitete Komponenten
Mit refurbished bezeichnet man Komponenten (Telefone, Telefonanlagen, Baugruppen, usw.), die überholt, bzw. aufgearbeitet worden sind. Die kann in folgenden Fällen interessant sein: a) preislich attraktiver, als ein neues Bauteil oder b) wenn die benötigte Komponente nicht mehr neu lieferbar ist (z.B. die Systemtelefone optiPoint und Set 400 des Hersteller Siemens Enterprise Communication).

 

REGEN

Definition für: AMO-Einrichtekommandostapel einer Hicom 300 / HiPath 4000
Ein REGEN, bzw eine REGEN-Datei ist eine AMO-Kommandodatei in ASCII-Code, die die Programmierung einer Siemens Enterprise Telefonanlage vom Typ Hicom 300 (E/H) und HiPath 4000 darstellt. Die REGEN-Datei enthält alle Einrichtekommandos in der Reihenfolge, wie sie ins System eingespielt werden muss. Eine REGEN-Datei kann manuell aus dem System erzeugt werden oder auch zeitlich automatisiert erzeugt werden.

RegTP

Definition: Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
Die RegTP ist der Vorgänger der heutigen Bundesnetzagentur.

RFID

Abkürzung: Radio Frequency Identification
Über RFID können Gegenstände oder Lebewesen mit Hilfe von Hochfrequenz-Technik identifiziert werden. RFID wir heute auch in Ergänzung der Produktkennzeichnung per Strichcode genutzt. Der Vorteil gegenüber Strichcodes liegt darin, dass zur Erfassung eines Gegenstands keine Sichtverbindung benötigt wird. Mit RFID ist es möglich, den Inhalt einer Palette auf einmal für die Datenverarbeitung zu erfassen. RFID bietet somit große Vorteile in der Logistik. Außer der Massenerfassung bieten RFID-Handscanner die Möglichkeit einzelne oder kleine Mengen von RFID gekennzeichneten Produkten zu erfassen. RFID-Handscanner, die dabei über WLAN an eine Datenverarbeitung angebunden sind, können die erfassten Daten direkt der EDV zur Verfügung stellen. Die Firma Siemens stattet z.B. die neuen OpenStage Systemtelefone durchgängig mit einer Seriennummer aus, die auch über einen RFID-Transponder, der im Gerät installiert ist, abgefragt werden kann. So ist es möglich, den Weg eines Endgeräts durchgängig zu bestimmen.

RMX

Definition für:  MCU für Videokonferenzen von Polycom
RMX ist eine MCU der Firma Polycom speziell für Videokonferenzen.

RoHS

Abkürzung für: Restriction of (the use of certain) hazardous substances
Umgangssprachlich auch "Bleiverordnung" genannt. Die EG-Richtlinie 2002/95/EG wurde ins Leben gerufen, um umweltschädliche Substanzen aus der Produktion der Elektro- und Elektronikindustrie zu verbannen. Dies hatte zur Folge, dass bestehende elektronische Bauteile, wie z.B. Baugruppen für Telefonanlagen, neu entworfen werden mussten und durch Nachfolgeprodukte ersetzt wurden.

ROM

Abkürzung für: Read-Only-Memory (ein Nur-Lese-Speicher) 
Ein Datenspeicher, der nur lesbar ist, im normalen Betrieb aber nicht beschrieben werden kann und nicht flüchtig ist, das heißt: Er hält seine Daten auch in stromlosem Zustand. Das prädestiniert ihn zur Aufnahme von „fest verdrahteten“ Computerprogrammen wie z. B. dem BIOS. Das Einschreiben von Daten in ein ROM wird als Programmierung des Bausteins bezeichnet.  Zu unterscheiden ist zwischen Bausteinen mit reversibler und irreversibler Programmierung. ROM ermöglicht wie RAM einen wahlfreien Zugriff auf die Daten.

Router

Definition: Netzwerkkomponente, die mehrere Rechnernetze koppelt
Die bei einem Router eintreffenden Netzwerk-Pakete eines Protokolls werden auf Basis von Layer-3-Informationen analysiert und zum vorgesehenen Zielnetz weitergeleitet (geroutet).

RSS

Abkürzung für: Really Simple Syndication (ab RSS 2.0)
Über so genannte RSS-Feeds kann eine Webseite eine Übersicht über die neusten Artikel bereitstellen. Dabei wird eine Überschrift, eine kurze Beschreibung des Inhalts, ggf. eine Grafik und der Link zum Original-Artikel bereitgestellt. Auf diese Weise kann sich ein Nutzer anhand von RSS-Readern eine Übersicht über den Inhalt von Nachrichtenseiten verschaffen, bevor er diese besucht hat und bei Bedarf gezielt zu einem Artikel springen. RSS basiert auf XML.
Bekannte RSS Reader, bzw. Programme, die RSS-Feeds verarbeiten können, sind Google Reader, Microsoft Outlook, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer, Apple Mail, NetNewsWire.

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