Unser ITK-Glossar

Begriffe aus der IT- und Telekommunikations-Branche erklärt!

Die grenzenlose,weltweite Kommunikation macht es erforderlich, dass jeder von uns die Begriffe der ITK-Technik, der Administratoren und der User nachlesen kann. Das Glossar von Telefonbau Schneider COMMUNICATIONS ist hierzu die optimale Know How Quelle.

Ihre Verbesserungs- und Erweiterungs-Ideen nehmen wir gern entgegen - mit Ihrer Initiative bleibt dieses Glossar stets aktuell. Bitte informieren Sie uns über Ihre Vorschläge unter Neue Glossar Begriffe - herzlichen Dank für Ihr Untestützung. 

Das ITK-Glossar von A-Z

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z 

Q.931

Definition: Signalisierungsprotokoll der Schicht 3 im ISDN
Q.931 ist ein Signalisierungsprotokoll der Schicht 3 (Vermittlungsschicht, bzw. Netzwork Layer), welches im ISDN-Netz und bei H.323 zur Anwendung kommt und für den Aufbau einer Verbindung zuständig ist. Q.931 enthält u.a. den Protokoll-Diskriminator (PD), der Auskunft über das verwendete Protokoll gibt. Hex 08 als PD-Wert steht dabei für Euro-ISDN (DSS1) oder QSIG, Hex 41 für das nationale 1TR6. Weitere Elemente in Q.931 ist der Call Reference Value (CR), welche die Verbindung durch eine CR-Nummer eindeutig kennzeichnet, der Message Type (MT), der den Typ des Nachrichteninhalts enthält (z.B. SETUP für den Verbindungsaufbau, DISCONNECT für den Verbindungsabbau) und die Information Elements (IE) des Message Types (z.B. Calling Number). Q.931 ist eine Empfehlung der ITU-T und in ASN.1 kodiert.


QoE

Abkürzung von: Quality of experience
Mit QoE soll dem Anwender immer die bestmögliche Qualität für die von ihm gerade benutzte Medienübertragung (Sprache, Video, usw.) zur Verfügung stehen. D.h. QoE sorgt dafür, dass z.B. auch bei einer schlechten Leitung mit niedriger Bandbreite noch telefoniert werden kann. Microsoft verfolgt diesen Ansatz in seiner Unified Communications Lösung, dem OCS. In der Praxis bedeutet dies allerdings, dass die Anwender auch mit einer schlechte Qualität arbeiten müssen, wenn QoS nicht konfiguriert ist.


QoS

Abkürzung von: Quality of Service, Dienstgüte
Beschreibt die Güte eines Kommunikationsdienstes aus der Sicht der Anwender — das heißt, wie stark die Güte des Dienstes mit deren Anforderungen übereinstimmt. Formal ist QoS eine Menge von Qualitätsanforderungen an das gemeinsame Verhalten beziehungsweise Zusammenspiel von mehreren Objekten. Wesentliche Kategorien der QoS in den Telekommunikationsnetzen sind die Verkehrsgüte, die sich mit der Vermittlungstechnik befasst, und die Übertragungsgüte, die sich mit der Übertragungstechnik befasst. Im Ethernet kann QoS über den Standard IEE802.1p/Q (Priorisierung und VLAN´s) erreicht werden (QoS auf Schicht 2). IEEE 802.1p ist dabei ein Teil des Standards IEEE 802.1D. Im IP-Netz (Schicht 3) kann eine Priorisierung der Daten mittels DiffServ (RFC 2474) konfiguriert werden. Weiter Mittel zur Sicherstellung der Dienstgüte sind Queuing-Verfahren im Switch und Router, sowie eine dedizierte Bandbreitenreservierung. Wichtig ist, das QoS durchgöngig zwischen den Endpunkte konfiguriert und unterstützt wird (End to End QoS).


QSIG

Definition: Auf ISDN basierendes Signalisierungsprotokoll für die Vernetzung von Telefonanlagen
Die Vernetzung von Nebenstellenanlagen erfolgt in der Regel mit hersteller- oder systemspezifischen Protokollen. Mit diesen proprietären Protokollen lässt sich nahezu der volle Umfang der Leistungsmerkmale der Nebenstellenanlagen auch standortübergreifend, innerhalb des mit der Vernetzung gebildeten Corporate Networks, nutzen. Die Vernetzung von Nebenstellenanlagen unterschiedlicher Hersteller ist ohne ein leistungsfähiges gemeinsames Protokoll nur auf einer niedrigen Ebene (zum Beispiel Nummernwahl und Sprechen) möglich. Damit auch Anlagen unterschiedlicher Hersteller mit den zeitgemäßen Leistungsmerkmalen miteinander vernetzt werden können, wurde QSIG entwickelt und standardisiert. Das QSIG-Protokoll funktioniert ähnlich wie das DSS1-Protokoll und ist mit diesem prinzipiell kompatibel.


Quellcode

Definition: Auch Quelltext oder engl. source code
In einer Programmiersprache geschriebener Text eines Computerprogrammes, der für Menschen lesbar gemacht wurde. Der Quellcode ist die Arbeitsplattform des Programmierers - hier werden alle relevanten Befehle der Programmiersprache und bestimmte Algorithmen eingebunden.