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Glossar

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PaaS

Abkürzung für: Platform as a Service
Bereitstellung von Entwicklungs- und Laufzeitplattformen.
Software- und Hardwarebasierte Kommunikationsplattformen: Hipath 500, HiPath 3000, HiPath 4000, HiPath 8000, Server, OpenScape UC Server 2010, Alcatel

Payload

Definition: Nutzdaten einer Datenkommunikation
Unter Payload versteht man die Nutzdaten z.B. einer Sprachverbindung über ein paketorientiertes Netzwerk. Bei einer Voice over IP (VoIP) Kommunikation über das Datennetz besteht der Datenstrom aus dem Payload (den Nutzdaten, der codierten Sprache) und dem Overhead. Bei einer Voice over IP Verbindung mit dem Codec G.711 (64kBit/s je Richtung) besteht im LAN der Payload aus 64 kBit/s und der Overhead (Schicht 2 Header, IP-Header, UDP Header, RTP Header), je nach verwendeter Samplingrate, aus ca. 22 kBit/s. D.h. zur Übertragung von 64 kBit/s Sprache mit G.711 wird im LAN eine Bandbrite von ca. 86 kBit/s benötigt.

PBX

Abkürzung für: Private Branch Exchange
Fachbezeichnung, bzw. englische Bezeichnung für eine Telefonanlage. Wobei damit eine Telefonanlage gemeint ist, die von einer Firma oder Privatperson betrieben wird, im Gegesnsatz zu einer öffentlichen Vermittlungsstelle ("Amt").

PCM

Abkürzung für: Pulse Code Modulation
PCM ist ein Verfahren, mit dem analoge Signale (z.B. Sprache) in digitale Signale umgewandelt wird. PCM kommt sowohl im ISDN, als auch bei Voice over IP z.B. beim CODEC G.711 zur Anwendung um aus einem analogen Signal von 3,1 kHz Bandbreite digitale Signale zu erhalten.

PDG

Abkürzung für: Personal Device Group
Leistungsmerkmal der Siemens Hybrid-Telefonanlage HiPath 4000. Mit der Personal Device Group wird der paralle Betrieb eines DECT-Systemtelefons und eines Systemtischtelefons (z.B. optiPoint 410, 420, 500 oder OpenStage TDM/HFA) unterstützt. Beide Systemendgeräte werden unter einer Rufnummer betrieben.

PEP

Abkürzung für: Personaleinsatzplanung
Für die Personaleinsatzplanung gibt es im Contact Center Umfeld Software, die auf Basis der historischen Daten eines Contact Centers (Statistiken/Reporte) den Contat Center Leiter in der Personalplanung unterstützt.

Pharming

Eine Untermenge von Malware als Bedrohung: Durch Manipulationen der Internet-Adressauflösung mit Hilfe von Viren oder Trojanern wird der Web-Browser bei Eingabe selbst der korrekten Adresse auf betrügerische Server geleitet. Der Benutzer gelangt auf eine falsche Seite, ohne es sofort zu bemerken. Der Benutzer kann dies jedoch an dem fehlenden Schlosssymbol im Browser erkennen und diese Gefahr durch einen Zertifikatsvergleich ausschließen.

Phishing

Eine Untermenge von Malware als Bedrohung: Beim Phishing werden E-Mails verschickt, in denen Internetnutzer aufgefordert werden, in ein Formular persönliche Kundendaten wie Kontonemmer, PIN und TAN einzutragen. Diese Formulare sind im Layout einer Sparkasse  erstellt. In der Gestaltung sind die Formulare sehr raffiniert erstellt und somit nicht leicht zu identifizieren. Eine Rückfrage beim betroffenen Geldinstitut lohnt immer.

PMX

Abkürzung für: Primärmultiplexanschluss
Unter einem Primärmultiplexanschluss (PMX) versteht man im ISDN eine ISDN-Schnittstelle mit 30 B-Kanälen á 64kBit/s (E1 in Europa) vollduplex. In den USA stehen 24 Nutzkanäle mit je 56kBit/s zur Verfügung. Die englische Bezeichnung lautet PRI (Primary Rate Interface). Ein PMX-Anschluss wird auch als S2M Bezeichnet. Die physikalische Schnittstelle bezeichnet man in Europa auch als E1 und in den USA als T1.

POP3

Abkürzung: Post Office Protocol Version 3
Bei POP3 handelt es sich um ein Protokoll in ASCII, um Email-Nachrichten von einem Email-Server abzuholen. Der Standard-Port für POP3 ist TCP 110.

PPP

Abkürzung für: Point-to-Point Protocol, Punkt-zu-Punkt-Protokoll
Das Point-to-Point Protocol ist in der Informationstechnologie ein Netzwerkprotokoll zum Verbindungsaufbau über Wählleitungen (zumeist über Modem oder ISDN). Das PPP ermöglicht die Übertragung verschiedenster Netzwerkprotokolle (z. B. IP, IPX, AppleTalk) und wird in RFC 1661 standardisiert. Seltener wird PPP für statische Verbindungen (Standleitungen) verwendet, beispielsweise um die Authentifizierungs-Mechanismen (PAP, CHAP) zu nutzen. Hierfür kommen meist modifizierte Protokolle wie PPPoE oder PPTP zum Einsatz. Heute ist PPP das Standardprotokoll, das Internet-Provider für die Einwahl der Kunden verwenden, die Spezifikationen sind jedoch so definiert, dass PPP nicht ausschließlich TCP/IP-Verbindungen unterstützt.

PPPoE

Abkürzung für: Point-to-Point Protocol over Ethernet
Bei PPPoE handelt es sich um ein PPP-Protokoll auf Ethernet-Basis. Zum Einsatz kommt es unter anderem bei ADSL-Zugängen (RFC 2516, draft standard). Bei jedem Verbindungsaufbau wird eine IP-Adresse ausgehandelt, die nur für die Dauer der Verbindung gilt. Somit wählt sich der Kunde beim Provider ein, der ihn dann autorisiert und zeit- oder volumenabhängig abrechnet. Diese Methode ist für Privat- und SOHO-Anwender besonders interessant. Sie ist flexibel und kostengünstig.

PPTP

Abkürzung für: Point-to-Point Tunneling Protocol
Von Microsoft im Verbund mit mehreren Hardware-Produzenten (u.a. Ascend, 3Com und U.S. Robotics) im Jahr 1996 vorgestelltes Protokoll für den Aufbau von Multiprotokoll-VPNs (Virtual Private Network). PPTP, das auf dem Protokoll bzw. Standard Generic Routing Encapsulation (GRE) basiert, unterstützt sowohl den geschützten Remote-Zugang zu privaten Netzen (Intranets) über das "öffentliche" Internet als auch die Verbindung zwischen Intranets (Extranet) über das Internet. In beiden Fällen ist die Kommunikation durch eine getunnelte Übertragung von Datenpaketen im PPP-Format (Point-to-Point Protocol) auf der Schicht 2 (Layer 2 Tunneling) des OSI-Referenzsmodells geschützt. Im Gegensatz zum Vorgehen beim herkömmlichen PPP wird dabei die Protokollnachricht des PPP nicht mehr entfernt. Dadurch ist es beispielsweise möglich, die in PPP enthaltenen Sicherheitsmerkmale durchgängig durch das IP-Netz (Internet/Intranet/Extranet) zu nutzen und z.B. sichere VPN-Topologien aufzubauen.

PRI

Abkürzung für: Primary Rate Interface
Das Primary Rate Interface ist die physikalische Endgeräteschnittstelle des ISDN-Primärmultiplexanschlusses. Dieser Anschluss ist das technologische ISDN-Gegenstück zu einer herkömmlichen T1-/E1-Verbindung. Es stellt eine Kombination aus bis zu 30 B-Kanälen und einem D64-Kanal dar. Für PRI können zwei verschiedene D-Kanal-Steuer- und Signalisierungsprotokolle zum Einsatz kommen. Zum einen arbeitet PRI mit 1TR6 (nationales ISDN), zum anderen ist heute im Rahmen von Euro-ISDN DSS1 aktuell.

ProCall Enterprise

Definition für: UC-/CTI-Lösung von Estos
Bei ProCall Enterprise handelt es sich um eine sehr leistungsfähige CTI-Lösung von der Firma Estos. Die Version von Estos ProCall Enterprise V2.2 bietet schon die Leistungsmerkmale Belegtlampenfeld, Steuerung von Telefoniefunktionen über den PC und Hotkey (Wahl aus jeder belibigen Windows-Anwendung per markieren und Tastendruck/Hotkey). In der Version ProCall Enterprise V3.0 hat das Thema Präsenz einen großen Stellenwert erhalten. Estos vollzieht damit einen Schritt in Richtung Unified Communications Lösungen und tritt damit in den Mitbewerb z.B. zu den Lösungen von Microsoft (LCS, OCS, Lync). Telefonanlagenhersteller wie Aastra-DeTeWe und Panasonic vermarkten die CTI-Lösung von Estos auch als OEM Version.

Zur CeBit 2010 wurde die Version V4 von ProCall Enterprise vorgestellt und freigegeben, die u.a. neue Leistungsmerkmale, wie Federation, erweiterte zentrale Verwaltung von Profilen, konfigurierbare TABS und zusätzliche Möglichkeiten zur Integration in Unternehmensapplikationen (ERP, CRM, usw.) enthält.

Estos ProCall Enterprise bietet gegenüber anderen UC-Lösungen den Vorteil, dass es standortübergreifend in heterogenen IT-/TK-Strukturen eingesetzt werden kann, ohne dass die komplette bestehende Infrastruktur geändert werden muss. Andere Lösungen setzen z.B. eine einheitliche VoIP-Infrastruktur (Cisco) oder eine einheitliche Server-Infrastruktur (Microsoft) voraus. Mit Estos ProCall Enterprise kann eine unternehmensweite UC-Lösung implementiert werden, mit unterschiedlichen TK-Lösungen an den einzelnen Standorten (z.B. Cisco CM, Altcatel OmniPCX, Siemens HiPath/OpenScape, Aastra-DeTeWe OpenCom, AVAYA, usw.) und ohne auf den Auslauf bestehender Vertäge (Miet-, Service- oder Managed-Service-Vertrag) Rücksicht nehmen zu müssen. Das Unternehmen kann auf diese Weise eine leistungsfähige UC-Lösung kurzfristig implementieren und macht sich in der TK-Infrastruktur nicht von einem Anbieter dauerhaft abhängig. Der Anwender erhält standortübergreifen, trotz unterschiedlicher TK-Lösungen, eine einheitliche Benutzererfahrung.

PSE

Abkürzung für: Personensucheinrichtung
Eine Personensucheinrichtung oder Personensuchanlage (PSA) ist ein System über dem Personen auf einem Firmengeländer mit Hilfe von piepser gesucht und "angepiepst" werden. Hierzu erhalten die Mitarbeiter Endgeräte (Piepser) von einer PSE. In der Regel wird eine Personensucheinrichtung mit der Telefonanlage gekoppelt, um die Suche nicht nur von wenigen Stellen, z.B. von der PSE Zentrale beim Pförtner, sondern von jedem Telefon im Betrieb zu ermöglichen. Die Anschaltung erfolgt dabei über spezielle Schnittstellen (2 Draht oder Mehrdraht-Technik) oder über analoge Amts- oder Teilnehmerschnittstellen. Es gibt PSE Endgeräte mit und ohne Sprachmöglichkeit.

PSTN

Abkürzung für: Public Switched Telephone Network
Unter PSTN wird das öffentliche Telefonnetz (Amt) verstanden.

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