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Glossar

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IAE

Abkürzung für: ISDN-Anschluss-Einheit
Bei der IAE handelt es sich um eine spezielle Abweichung der UAE-Anschlussdose (Universal-Anschluss-Einheit). Die IAE bietet RJ45-Buchsen (MW8) zur Anschaltung von ISDN Endgeräten. Im Gegensatz zur UAE sind bei der IAE nur die RJ45-Kontakte 3, 4, 5, und 6 belegt und mit 2a, 1a, 1b und 2b bezeichnet.

IAX

Abkürzung für: InterAsterisk eXchange
IAX, bzw. IAX2 ist ein Protokoll welches für Voice over IP (VoIP) Telefonie für die Opensource Telefonanlage Asterisk entwickelt wurde. IAX wird heute auch direkt von einigen VoIP-Telefonen unterstützt. IAX benötigt im Gegensatz zu den Protokollen SIP und H.323 nur einen UDP Port (UDP Port 4569 für IAX2) für die Signalisierung und Sprachübertragung. IAX2 bietet gegenüber anderen Protokollen u.a. folgende Vorteile:

  • nur ein UDP Port für Signalisierung und Sprache (IAX2: Port 4569)
  • Trunkingfähig, d.h. über eine Verbindung können mehrere Gespräche zusammengefasst werden (geringerer Overhead, nur ein Port für mehrere Telefonate)
  • IAX2 ist ein binäres Protokoll und erzeugt nur einen geringen Overhead

IDS

Abkürzung für: Intrusion Detection System
Ein Sicherheitssystem, dass den Netzwerkverkehr von Außen und von Innen überwacht um Angriffe zu erkennen.

IMAP4

Abkürzung: Internet Message Access Protocol Version 4
Das IMAP4-Protokoll wird wie POP3 verwendet, um Emails von einem Server abzurufen. IMAP4 bietet gegenüber POP3 mehr Möglichkeiten. Emails können z.B. auf dem Server verwaltet werden und in Verzeichnisstrukturen sortiert werden. Ein Unified Messaging Server, wie der Siemens HiPath/Openscape Xpressions kann mit einem IMAP4-Server gekoppelt werden. IMPA4 arbeitet normalerweise mit dem TCP-Port 143.

Informationstechnologie

Definition: siehe auch IT

IP

Abkürzung für: Internet Protocol
Das Internetprotokoll ist für das Verschicken von Datenpaketen von einem Knoten zum anderen verantwortlich. Es ist die Implementierung der Internetschicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. IP bildet die erste vom Übertragungsmedium unabhängige Schicht der Internetprotokoll-Familie. Das bedeutet, dass mittels IP-Adresse und Subnetzmaske Computer innerhalb eines Netzwerkes in logische Einheiten, so genannte Subnetze, gruppiert werden können. Auf dieser Basis ist es möglich, Computer in größeren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen zu ihnen aufzubauen, da logische Adressierung die Grundlage für Routing (Wegewahl und Weiterleitung von Netzwerkpaketen) ist. Das Internet Protocol stellt die Grundlage des Internets dar.

IPDA

Abkürzung für: IP Distributed Architecture
IPDA bezeichnet das Konzept von Siemens das HiPath 4000 System über IPDA unabhängig vom Standort über IP zu verteilen. Die abgesetzten Anlagenteile, sogenannte IPDA´s (mit dem Grundrahmen AP3700 IP), kommunizieren über das IP-Netz mit dem Host (der HiPath 4000) und bilden damit ein weltweit verteiltes Singlesystem.

IP Office

Definition: VoIP-Telefonanlage von AVAYA für KMU
Voice over IP Telefonlösung von AVAYA für kleine und mittlere Unternehmen. Der Kommunikationsserver IP Office 500 ist in der Standard-Edition für Unternehmen mit bis zu 32 Teilnehmer ausgelegt. In der Professional-Edition kann das System bis zu 270 Nutzer versorgen.
Alternativ gibt es das leistungsfähigere Modell IP-Office IP412 für bis zu 360 Endgeräte.

ISDN

Abkürzung für: Integrated Services Digital Network
ISDN ist ein technische Spezifikation der ITU-T, welche ein digitales Netz beschreibt, für die Dienste Sprache (Telefonie), Fax,Telex, Teletex, Datex-L, Datex-P und Daten. ISDN basiert auf TDM Technologie. In Deutschland wurde ursprünglich, der mittlerweile abgelöste nationale ISDN-Standard, 1TR6 verwendet. Seit 1994 steht Euro-ISDN (DSS1) zur Verfügung.

ISP

Abkürzung für: Internet Service Provider
Ein Unternehmen oder eine Organisation, welches eine Anbindung an das Internet anbietet.

IT

Abkürzung von: Informationstechnik
Informationstechnik ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software. Häufig wird auch der aus dem englischen übersetzte Begriff Informationstechnologie (information technology) benutzt, der die mit diesem Gebiet verbundene Technologie meint. Die Informationstechnik stellt ein Bindeglied zwischen der klassischen Elektrotechnik und der Informatik dar.

ITIL

Abkürzung für: Information Technology Infrastructure Libary
Unter ITIL versteht man einen "Best Practice Framework", mit dem IT-Prozesse definiert und deren Betrieb beschrieben wird. Die Beschreibung zu ITIL besteht derzeit aus ca. 40 Büchern. Anhand von ITIL werden Prozesse zum Betrieb einer IT-Infrastruktur beschrieben. Mit Hilfe von ITIL können definierte Service Levels (SLA´s) zwischen der IT-Organisation und deren Kunden vereinbart und kontrolliert werden.

ITU

Abkürzung für: International Telecommunication Union
Die Internationale Fernmeldeunion mit Sitz in Genf ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen und die einzige Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der World Radiocommunication Conference (WRC), die über die Zuweisung von Frequenzbändern entscheidet.

IVBB

Abkürzung für: Informationsverbund Berlin-Bonn
Beim IVBB handelt es sich um ein sicheres Kommunikationsnetz des Bundes zwischen Berlin und Bonn, welches in großen Teilen von der T-Systems betrieben wird. Derzeit bestehen Überlegungen beim Bund, den Betrieb in eigener Regie durchzuführen (Planung für Ende 2010). Das Telekommunikationsnetz ist für Sprache (Telefonate) und Daten (Emails, usw.) ausgelegt.

IVM

Abkürzung von: Integrierte Voicemail
Bezeichnung der Baugruppe für das optionale integrierte Voicemail-System (HiPath Xpressions Compact) für die Telefonanlagen Siemens Hipath 3700/3750 und Siemens HiPath 3800. Die Baugruppe ist in einer Version mit 8 Kanälen (IVM8) und in einer Version mit 24 Kanälen (IVM24) verfügbar. Mit der Xpressions Compact Version 3 und der HiPath 3000 Software Version 7 übernimmt die IVM-Baugruppe zusätzlich zur Voicemail-Funktionalität die Integration von GSM-Handys (FMC).

IVR

Abkürzung von: Interactive Voice Response
IVR basiert auf der Spracherkennung, Sprachsynthese und der Sprecher-Authentifizierung und ermöglicht eine einfache und komfortable Sprachnavigation für Telefonanlagen und Sprachportale/Auskunftsysteme. In der Telefonie wird der Begriff auch für Systeme verwendet, die keine Spracherkennung bieten, sondern auf DTMF Eingaben reagieren ("drücken Sie die 1 für den Vertrieb, ...").

IWV

Abkürzung von: Impulswahlverfahren
Das Impulswahlverfahren ist eins der ältesten Wahlverfahren für analoge Endgeräte oder Leitungen. IWV wird z.B. bei analogen Telefonen mit Wählscheibe eingesetzt. Die zu gewählte Ziffer wird dabei anhand der Anzahl vom Impulsen in definierten Abständen bestimmt. IWV wird nur noch selten verwendet. Heute kommt in der Regel das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) zum Einsatz.

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