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Glossar

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FastPath

Definition: Eine Bezeichnung für eine Option zur Verringerung der Latenz bei ADSL-Anschlüssen
In der breitbandigen xDSL-Anschlusstechnologie eine Option zur Erzielung größtmöglicher Bandbreiten. Bei dieser Option wird auf das obligatorische Fehlerkorrekturverfahren der DSL-Kanäle/-verbindungen verzichtet, um die physikalisch mögliche Bandbreite dem Anschlussbenutzer zur verfügung zu stellen.

FIFO

Abkürzung: First in First Out
Mit FIFO ist gemeint, dass Daten (oder Anrufe), die zeitlich zuerst in eine Warteschlange gelangen auch als erstes wieder ausgegeben werden. D.h. die Daten werden in der gleichen Reihenfolge ausgegeben, wie sie an einem System angekommen sind. In der Telefonie können sich in ungünstigen Fällen bei einfachen oder schlecht konfigurierten Ansage vor Abfragen (AvA) Systemen neue Anrufer zwischen einen bereits wartenden Anrufer "mogeln", wenn dieser gerade die Ansage hört und in dieser Zeit die Zentrale frei wird. Bei Ansagesystemen, die nach dem FIFO-Prinzip arbeiten (z.B. synchrone Ansagen) kann dies nicht passieren.

Firewall

Definition: Engl. Brandwand, Sicherheitskomponente eines Netwerks
Auch Netzwerk- oder Hardware-Firewall genannt. Es ist eine Netzwerk-Sicherheitskomponente in der Computertechnik, die Netzwerkverkehr anhand eines definierten Firewall-Regelwerks erlaubt oder verbietet. Das Ziel einer Firewall ist, den Datenverkehr zwischen Netzwerksegmenten mit verschiedenen Vertrauens-Stufen abzusichern. Ein typischer Einsatzzweck ist es, den Übergang zwischen einem lokalen Netzwerk (LAN) (hohes Vertrauen) und dem Internet (kein Vertrauen) zu kontrollieren.

Flatrate

Definition: Engl. Pauschaltarif
Als Flatrate (von engl. „flat rate“) bezeichnet man in der deutschen Sprache Pauschaltarife für Telekommunikations-Dienstleistungen wie Telefonie und Internetverbindung.

FMC

Abkürzung von: Fixed Mobile Convergence
Unter FMC versteht man die Integration von mobilen Endgeräten, wie GSM-Handys in Kommunikationsinfrastruktur (z.B. Telefonanlage, WLAN, ...) eines Unternehmens. FMC Produkte können die verschiedesten Netze, wie WLAN, WIMAX, GSM, UMTS, Festnetz, usw. nutzen (Teilimplementierungen sind möglich). Eine Variante stellt die logische Intergation dar. Das GSM-Mobiltelefon führt dabei alle kommenden und gehenden Gespräche über die Telefonanlage und nutzt dafür das GSM-Netz. Die Leistungsmerkmale der Telefonanlage, wie z.B. Rückfrage, Makeln, Konfernez stehen dabei auch am GSM-Endgerät zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit ist die physikalische Integration. Dualmode-Handys (GSM und WLAN, z.B. die E-Series von Nokia) verwenden hier auf dem Firmengelände das vorhandene WLAN. Außerhalb der Firma wird dann automatisch das GSM-Netz genutzt. Auch hier wird nur die Durchwahl der Telefonanlage verwendet. Die Mobilfunkrufnummer tritt nach Außen nicht in Erscheinung.

Auch Abkürzung von: Fixed Mobile Convenience
Unter Fixed Mobile Convenience versteht die FMC Implementierung der Firma Siemens in Ihren HiPath Produkten. Siemens möchte dabei ausdrücken, dass deren Ansatz über die normale Definition von FMC hinausgeht.

Beispiel: Übermittlung der Rufnummer des Anrufes zum externen Umleitungsziel

FOD

Abkürzung für: Fax on Demand

Frame-Relay

Definition für: Technologie zur Datenübertragung
Frame Relay ist eine Technologie zur Datenübertragung, die bei den Netzbetreibern (Carrier) mittelfristig durch das NGN (Next Generation Network) abgelöst werden wird.

FTP

Abkürzung von: File Transfer Protocol, Dateiübertragungsverfahren
Es ist ein im RFC 959 von 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung über TCP/IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht (Schicht 7) des OSI-Schichtenmodells angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Download), vom Client zum Server (Upload) oder clientgesteuert zwischen zwei Servern zu übertragen. Außerdem können mit FTP-Verzeichnisse angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

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