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Glossar

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DaaS

Abkürzung für: Desktop as a Service
Bereitstellung der PC-Arbeitsplatzfunktionen aus der Cloud

D-Kanal

Definition: Signalisierungskanal im ISDN
Unter dem D-Kanal versteht man den Signalisierungskanal im ISDN, in dem die Steuerungsinformationen (Verbindungsaufbau, zu übertragende Dienste, Verbindungsende, usw.) übertragen werden. Bis 1994 war im deutschem öffentlichen ISDN-Netz (Amtszugang) das nationale D-Kanal-Protokoll 1TR6 gebräuchlich, welches durch das Euro-ISDN-Protokoll (DSS1) abgelöst wurde. Für die ISDN-Vernetzung von privaten Telefonanlagen (PBX) gibt es diverse herstellerproperitäre ISDN-D-Kanal-Protokolle, wie z-B. Cornet-NQ von Siemens. Um eine Vernetzung von Telefonanlagen unterschiedlicher Herstller zu ermöglichen und dabei mehr Telefonieleistungsmerkmale, wie sie das DSS1 bereit stellt, zu ermöglichen, wurde das D-Kanal-Protokoll QSIG entwickelt.

DA

Abkürzung von: Doppelader
In der Fernmeldetechnik wird die Bezeichnung DA (Doppelader) für ein Adernpaar verwendet. Eine Rangierleiste für 20 DA nimmt somit ein 20-paariges Fernmeldekabel auf.

DDI

Abkürzung für: Direct Dialing In
Mit DDI wird die Durchwahl/Nebenstellennummer einer Telefonanlage oder eines Telefonieservers (Faxserver, Unified Messagingserver, usw.) bezeichnet.

DECT

Abkürzung von: Digital Enhanced Cordless Telecommunications
DECT ist ein Standard für Schnurlostelefone sowie für kabellose Datenübertragung im Allgemeinen. DECT ist definiert im ETSI-Standard EN 300 175. Es ist der Nachfolger des CT1- und des CT2-Standards. DECT ist primär für so genannte picozellulare Telefonie innerhalb von Gebäuden ausgelegt, in denen eine Reichweite bzw. ein Zellradius von 30 bis 50 Metern erreicht werden kann; im Freien sind Übertragungsstrecken von 300 Metern möglich. In Deutschland ist der Hersteller Siemens mit der Gigaset Serie im Consumer-Markt und der Gigaset Professional Serie im Business-Markt sehr erfolgreich. Ende 2006 verabschiedete das DECT-Forum die Erweiterung CAT-iq um den DECT-Standard für qualitativ hochwertige IP over DECT Gespräche und Multimedia anwendungen, wie Internetradio, fit zu machen (siehe CAT-iq).
Siehe auch: Vergleich DECT mit VoWLAN

DECT over IP

Definition: Anschaltung von DECT-Sendern über das IP-Netz
Der Hersteller Aastra-DeTeWe hat eine DECT over IP Lösung im Portofolio, bei der die DECT Sender (Basisstationen) über IP angeschaltet werden. Da für das Handover zwischen zwei DECT-Basisstationen ein identischer Takt an den Sendern notwendig ist, werden die Sender über die Luftschnittstelle synchronisiert. Hersteller, wie AVAYA haben die Technologie für eigene Produkte, wie die IPOffice von Aastra-DeTeWe lizensiert.

DHCP

Abkürzung von: Dynamic Host Configuration Protocol
DHCP ist ein Verfahren, bei dem über eine zentrale Instanz im LAN (DHCP Server / DHCP Dienst) ein Host (z.B. PC, IP-Telefon, ...) die Netzwerkparameter, wie die eigene IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standard-Gateway, usw. zugeteilt bekommt. Über DHCP können auch individuelle Parameter übergeben werden, wie z.B. einem Siemens VoIP-Telefon die IP-Adresse eines DLS-Server im Netzwerk, so dass das Endgerät direkt betrieben werden kann (Plug and Play).

DHSG

Abkürzung von: Drahtlose Hör- und Sprechgarnitur
DHSG ist eine Standardschnittstelle für Funkheadsets an Telefonen, über die außer der Telefonie (Sprachübertragung) auch die Annahme des Gespräches von der schnulosen Sprechgarnitur ermöglicht wird. Die Funktionalität/Schnittstelle zur Annahme des Gespräches am Headset wird auch als EHS (Electronic Hook Switch) bezeichnet. Die Funktionalität muss sowohl das schnurlose Headset, als auch das Telefon, bzw. die Telefonanlage unterstützen. Beispiel: Der integrierte Sprechgarnituranschluss der Siemens optiPoint 500 Systemtelefone unterstützt die EHS Funktionalität nicht. Hier kann die DHSG Schnittstelle ab dem optiPoint 500 basic per optiPoint accoustic Adpater nachgerüstet werden. Zusätzlich wird in der HiPath Telefonanlage ein Softwarestand benötigt, der die DHSG Funktion unterstützt. Bei älteren Telefonanlagen und Telefonen ohne DHSG wurde in der Vergangenheit die Funktionalität zur Rufannahme am Funkheadset über einen mechanischen Gabelumschalter (Hookswitch) realisert. Dieser "Robotorarm" hat den Telefonhörer mechanisch um wenige Zentimeter angehoben, damit das Gespräch angenommen wurde.

DiffServ

Abkürzung für: Differentiated Services
DiffServ ist ein Quality of Service (QoS) Verfahren zur Priorisierung von IP-Datenpaketen. Ein herkömmliches IP-Netzwerk unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Anwendungen, die im Netzwerk unterwegs sind. Dem Risiko von Engpässen wurde bislang deshalb durch Bereitstellung großer (und teurer) Kapazitäten begegnet. Durch das neue Verfahren wird jedes IP-Paket zur Feststellung der Paketwichtigkeit geprüft. Im Gegensatz zu anderen QoS-Verfahren (wie IntServ mit RSVP) wird die Priorität eines IP-Paketes bereits vom Sender bestimmt. Die Router auf dem Weg zum Empfänger entscheiden allein anhand dieser Angabe über die bevorzugte Weiterleitung zum Empfänger.

DISA

Abkürzung für: Direct Inward System Access
DISA ist ein Leistungsmerkmal von Telefonanlagen, mit dem externe Teilnehmer, wie z.B. GSM-Handys, Zugriff von außerhalb auf das Telefonsystem erhalten, um Leistungsmerkmale des Systems nutzen zu können. Der Zugriff erfolgt dabei über das öffentliche Telefonnetz (ISDN-Amt, SIP-Internet). Mit DISA kann ein Teilnehmer z.B. die Anrufumleitung seines Bürotelefons einschalten, ausschalten und ändern.

DLI

Abkürzung für: Deployment Light
Beim DLI handelt es sich um einen abgespeckten DLS Dienst, der in einem Siemens HiPath System (z.B. HiPath 2000) integriert ist. Anstelle der IP-Adresse eines separaten DLS Dienst erhalten die Voice over IP Telefone (optiPoint, OpenStage) die IP-Adresse der HiPath Telefonanlage mitgeteilt. Der DLI Dienst übernimmt dabei z.B. die Softwareverteilung aktueller Telefon-Firmware.

DLS

Abkürzung für: Deployment Service
Der DLS ist ein Dienst in einer Hipath Voice over IP Umgebung und wir in größeren HiPath 3000, HiPath 4000, HiPath 5000 und HiPath 8000 VoIP-Installationen eingesetzt. Der DLS wird dabei auf einem separaten Server installiert. Über den DLS kann z.B. eine automatische Inventarisierung der vorhandenen VoIP-Systemtelefone, sowie die Software (Firmware) der optiPoint und OpenStage Telefone verteilt werden. Der DLS ist auch Voraussetzung für die Plug und Play Funktionalität in einer HiPath Umgebung. Ein neues Endgerät erhält über DHCP die IP-Adresse des DLS mitgeteilt und kann dann mit der einfachen Eingabe der ISDN-Rufnummer in Betrieb genommen werden.

DMC

Abkürzung für: Direct Media Connection
Mit DMC bezeichnet man die direkte Verbindung der Nutzdaten (Payload), z.B. der Sprache, zwischen zwei Endpunkten (z.B. zwei SIP Telefone). DMC wird auch als Payload Switching bezwichnet. Bei DMC kann der Payload einen anderen Weg im Netz nehmen, als die Signalisierung. Der Vorteil bei DMC liegt darin, dass die für die Sprache die beste, die direkte Verbindung genommen wird. In Hybrid-Umgebungen erfolgt keine mehrfache Umwandlung zwischen TDM und VoIP, was sich in eine höhere Qualität niederschlägt. Je nach Technologie des eingesetzten TK-Systems belegt eine DMC Verbindung zwischen eine Voice over IP Nebenstelle und einem VoIP Netzbetreiber auch keine DSP Resourcen im System.

DMS

Abkürzung für: Document Management System

DMZ

Abkürzung für: Demilitarized Zone
DMZ (auch demilitarisierte Zone) versteht man einen gesicherten Netzwerkbereich, der sowohl nach außen (zum Internet) durch eine Firewall abgeschottet ist, als auch nach Innen zum LAN durch eine eigene Firewall gesichert ist (zweistufiges Konzept).

DNS

Abkürzung für: Domain Name Service
DNS ist ein Dienst im Internet oder im LAN, der einen Namen (wie z.B. www.telefonbau-schneider.de oder tk-server.tbs.local) über eine Datenbank auflöst und die passende IP-Adresse zurück gibt. Dieser Vorgang wird forward look up genannt. Auch der umgekehrte Weg (reverse lookup) ist möglich. DNS ist hirachisch aufgebaut, so dass eine dezentrale Verwaltung möglich ist.

DSS1

Abkürzung für: Digital Subscriber Signaling System No. 1
DSS1 ist das in Europa und in Deutschland (seit 1994) gebräuchliche D-Kanal-Protokoll im öffentlichen ISDN-Netz, welches die bisherigen nationalen ISDN-Protokolle, wie z.B. 1TR6 in Deutschland, abgelöst hat.

DTB

Abkürzung für: Display Telefonbuch
Das Display-Telefonbuch (DTB) ist eine Anwendung, die die Enterprise_Telefonanlagen Siemens Hicom 300 (E/H) und HiPath 4000 um zusätzliche Telefonbuchfunktionen erweitert. Das Grundsystem der Hicom 300 und der HiPath 4000 bietet eine zentrale Kurzrufnummernliste (ZRNGZ) für bis zu 16.000 Rufnummern. Mit dem DTB (aktuelle Version V9.0) erhalten die Systemtelefone vom Typ Optiset E, optiPoint 400 (410/420), 500, 600, OpenStage und die DECT-Telefone Gigaset Professional Serie (2000, 3000, 4000, S1, S2, S3, SL1, SL2, SL3, M1 und M2) die Möglichkeit auf ein zusätzliches zentrales Telefonbuch mit Firmennamenanzeige zuzugreifen. Zusätzlich kann für jedes Telefon ein persönliches Telefonbuch von 300 oder 500 Einträgen geführt werden. Die Version V8.0 unterstützt auch noch die älteren Systemtelefone vom Typ Set 451, Set 551 und Set 751. Als Option ist auch ein Rufjournal für jeweils 30 (oder optional konfigurierbar 50) kommende und gehende  Anrufe möglich. Zum Lieferumfang der DTB-Software gehört die CAP-Inside-Schnittstelle zur Anbindung an das Telefonsystem. Ältere DTB Versionen benutzten Acom, welches über ACL mit der Hicom 300 kommunizierte. Die Pflege des Firmentelefonbuchs erfolgt entweder über das HiPath Managementsystem HiPath 4000 Manager oder über die Konsole der DTB-Software.

DTMF

Abkürzung für: Dual Tone Multiple Frequency
Auch als Multi Frequency Code (MFC) bezeichnet — im deutschen eine Frequenzwahl oder Tonwahl. Signalisierungsverfahren von Telefonanschlüssen, bei dem die Steuerzeichen (Wählziffern) im Gegensatz zum Impulswahlverfahren (Pulse Dialling) durch diskrete Frequenzpaare im hörbaren Tonfrequenzspektrum dargestellt werden.

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