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Glossar

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Call Center

Definition: Siehe Contact Center

called number

Definition für: Rufnummer des Angerufenen
Die called number ist die Rufnummer des Ziels. Die gewählte Rufnummer kann innerhalb der Systeme modifiziert werden, so dass die gewählte Rufnummer nicht identisch mit der called number ist, die dann beim Ziel signalisiert wird. Beispiel Umwandlung von Netzkennzahlen in den E.164 Rufnummernplan.

calling number

Definition für: Rufnummer des Anrufers
Unter calling number versteht man die Rufnummer des Anrufers. Dies ist die Rufnummer, die im Display des Angerufenen angezeigt wird.

CAPI

Abkürzung für: Common Application Programming Interface
Es ist eine ISDN-konforme standardisierte Software-Schnittstelle. Mit Hilfe der CAPI-Schnittstelle kann Computer-Software für die Nutzung von ISDN bereitgestellt werden, ohne dass Kenntnisse der eingesetzten, herstellerspezifischen ISDN-Karte notwendig sind. Primär entworfen wurde die CAPI für die Datenübertragung über das ISDN-Netz. Im Laufe der Zeit wurde die Spezifikation jedoch vielfach erweitert und fand dadurch auch eine große Bedeutung für Nutzung im Bereich der Sprach- und Faxkommunikation. Bedingt durch den Trend, dass reine Datenübertragung in neuerer Zeit überwiegend über IP-basierende Netze stattfindet, wird die CAPI inzwischen sogar überwiegend im Anwendungsbereich der Sprachapplikationen (Voicemail, IVR, Callcenter, Sprachkonferenzsysteme etc.), für Faxserver sowie in kombinierten Systemen (UMS) eingesetzt.

CAT-iq

Abkürzung von: Cordless Advanced Technology – internet and quality
Bei CAT-iq handelt es sich um Erweiterung des DECT-Standards, die Ende 2006 vom DECT-Forum verabschiedet wurde. CAT-iq nutzt die Frequenzen des DECT Standards, stellt aber eine höhere Bandbreite für die Sprachübertragung zur Verfügung und bietet somit eine höhere Sprachqulität, als herkömliches DECT. Im Gegensatz zu WLAN, wo sich eine Datenübertragung die verfügbare Bandbreite mit anderen Übertragungen teilt, stellt CAT-iq eine feste und reservierte Bandbreite zur Verfügung, die z.B. zur Übertragung von Multimediastreams (z.B. Internetradio) genutzt werden kann.

CHESE

Abkürzung für: Chef- / Sekretäranlage
Mit Chese (CHESE) die Chef-/ Sekretärfunktionalität innerhalb einer Telefonlösung bezeichnet. Die Funktionalität wird zentral von einem Kommunikationsserver, einer Telefonanlage oder von einer speziellen Unteranlage zur Verfügung gestellt. Im Normalfall kommen Gespräche für den Chef erst bei Sekretärin an und werden dort entsprechend signalisiert.

Client

Definition: Ein Computer in einem Rechnernetz
Es ist die englische Bezeichnung für  Klient oder Mandant. Unter Client wird ein Computerprogramm bezeichnet, das in einem Client-Server-System eine Verbindung mit dem Server aufnimmt und Nachrichten mit diesem austauscht.

CLIP

Abkürzung: Calling Line Identification Presentation
Leistungsmerkmal in der Telefonie: Anzeige der Rufnummer (CLIP) des Anrufers am Telefon des Angerufenen. Das Leistungsmerkmal kann im ISDN (im D-Kanal) und mit analogen Leitungen realisiert werden.

CLIP NO SCREENING

Definition: ungeprüfte Übermittlung der Rufnummer (calling number)
Mit dem Leistungsmerkmal CLIP NO SCREENING kann der Endkunde die zu übermittelnde Rufnummer (calling number) frei modifizieren. Ohne CLIP NO SCREENING wird immer eine Rufnummer der Amtsaleitung angezeigt. D.h. wenn im System des Kunden eine andere Rufnummer eingestellt wird, wird diese von der Vermittlungsstelle (Vst) gegen eine voreingestellte Rufnummer ersetzt (in der Regel die Amtsrufnummer des Anschlusses plus Durchwahl der Zentrale, z.B. die -0). Dies hat zur Folge, dass eine externe Anrufumleitung eines Teilnehmers, die in einer Telefonanlage und nicht im Amt ausgeführt wird, nicht die Rufnummer (CLIP) des externen Anrufers zum Umleitungsziel übertragen wird, sondern die in der Vst voreingestellte Rufnummer. Der Angerufene (das Umleitungsziel) sieht also nicht, wer ihn anruft. Mit CLIP NO SCREENING wird die Rufnummer des Anrufers transparent durchgereicht.
CLIP NO SCREENING wird auch verwendet, wenn der Ausstieg in das öffentliche Netz in einem anderen Knoten der Telefonanlage (PBX) erfolgt und trotzdem die Amtsrufnummer des Ursprungsknoten angezeigt werden soll. Es dürfen aber nur Rufnummern modifiziert und übertragen werden, die auch dem Kunden gehören. Ein Missbrauch ist nicht zulässig.

Beispiel: Übermittlung der Rufnummer des Anrufes zum externen Umleitungsziel

CLIR

Abkürzung: Calling Line Identification Restriction
Leistungsmerkmal in der Telefonie: Unterdrückung der Rufnummer (CLIP) des Anrufers am Telefon des Angerufenen. Beim Leistungsmerkmal CLIR wird die Rufnummer des Anrufers nicht zum Ziel übertragen (Rufnummernunterdrückung).

CLS

Abkürzung: Central License Server
Der CLS ist ein zentraler Bestandteil für die Lizensierung von Siemens HiPath Systemen. Über den CLS werden die Lizenzschlüssel für die Hipath Apllikationen und TK-Systeme erzeugt und einem System zugeordnet.

CMA

Abkürzung: Clock Module ADPCM
Interne Baugruppe für erhöhte Taktgenauigkeit für Siemens Hicom 150 Office und HiPath 3000 Telefonsysteme. Eine erhöhte Taktgenauigkeit wird beim Einsatz einer integrierten DECT Lösung (HiPath Cordless EM) oder an der Masteranlage einer ISDN-TK-Anlagenvernetzung benötigt (auch bei einer Vernetzung über IP mit einer HG1500 Baugruppe ist mind. das CMS Modul notwendig).


Abkürzung: Converged Management Application
Zentrale Management Applikation für größere Videokonferenzlösungen der Firma Polycom, mit der u.a. die zentralen Verzeichnisse der Videokomponenten verwaltet werden können, sowie der CMA Desktop Client zentral verteilt werden kann.

CMDB

Abkürzung für: Configuration Management Database
In der CMDB (Datenbank) werden die installierten Komponenten (Hwardware, Lizenzen, Softwareversionen, bekannte Störungen/Probleme, usw.) einer IT-Installation erfasst und dokumentiert. Auch Änderungen (Changes) innerhalb einer Installation werden hier festgehalten. Die CMDB ist eine zentraler Bestandteil zuer Verwaltung einer IT-Installation nach ITIL.

CME

Abkürzung für: CallManager Express
Der Cisco Unified Communications Manager Express (UCM Express) wurde von Cisco ursprünglich als CallManager Express bezeichnet.

CMS

Abkürzung für: Content Management System
Content Management Systeme werden z.B. verwendet, um die redaktionellen Inhalte von Webseiten durch mehrere Redakteure zu bearbeiten un zu verwalten. Bekannte Open Source Content Management Systeme sind z.B. Typo3 und Joomla!.

Collaboration

Definition für: Zusammenarbeit
Collaboration ist eines der Hauptthemen morderner Unified Communications (UC) Lösungen. Über das Thema Präsenz sehen die Mitarbeiter, wer gerade Verfügbar ist, um gemeinsam ein Thema zu bearbeiten (Zeitersparnis). Mit WebCollaboration-Lösungen (z.B. Cisco WebEx, Siemens OpenScape WebCollaboration, usw.) besteht die Möglichkeit mit mehreren Teilnehmer an entfernten Standorten gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, in dem z.B. gemeinsam an einem Dokument gearbeitet wird. Zusätzlich können die Anwender sich gemeinsam über Sprache (Audio-KonferenZ) und/oder Video austauschen.

Unter Federation versteht man auch die unternehmensübergreifende Kopplung von UC-Lösungen oder die Einbindung einzelner Teilnehmer von Social Media Diensten (Skype, Google Talk, usw.). Dabei können Lösungen, die auf Standards basieren, miteinander verbunden werden, wie z.B.:

  • Microsoft Lync mit Microsoft Lync
  • Estos ProCall Enterprise mit Estos Procall Enterprise
  • Estos ProCall mit Microsoft Lync
  • Siemens OpenScape Office mit Google Talk
  • usw.

Einen zentralen Dienst zur Verwaltung von unternehmens- und anwenderübergreifender Federation findet mal unter www.ngn21.de (Beta).

ComScendo

Definition für:  Software-Suite der Enterprise-Telefonanlage Siemens HiPath 4000
Mit ComScendo wird die Software-Suite der HiPath 4000 bezeichnet. Das Leistungsmerkmal ComScendo wird je möglicher (eingerichteter) Verbindung lizensiert und enthält die Telefonleistungsmerkmale der HiPath 4000 (Basis-Leistungsmerkmale, Teilnehmer-Leistungsmerkmale und Amt/Networking-Leistungsmerkmale). Eine eingerichtete analoge oder digitale (TDM Systemteilnehmer) Schnittstelle, sowie ein eingerichteter VoIP-Teilnehmere benötigt dabei eine ComScendo-Lizenz. Eine ISDN-Primärmultiplexanschluss (S2M/PMX), mit 30 eingerichteten Kanälen  benötigt 30 ComScendo Lizenzen, ein ISDN S0 für Teilnehmer oder Amts-/Querleitungen benötigt zwei ComScendo-Lizenzen. ComScendo wurde bei der HiPath 4000 erstmalig mit der Version V2.0 eingeführt und ersetzte die bis dahin üblichen Lizenzen HiPath Betriebssoftware, Teilnehmerlizenzen und die Amt-/Networkinglizenzen.

ComScendo Plus

Definition für:  Software-Suite der Enterprise-Telefonanlage Siemens HiPath 4000 ab Version V4.0
Siehe ComScendo. ComScendo Plus enthält alle Leistungsmerkmale der ComScendo-Lizenz. Zusätzlich sind bei Neusystemen automatisch die Voicemail-Funktionalität (HiPath/OpenScape Xpressions VM-Lizenz) und eine CTI-Basis-Funktionalität (HiPath/OpenScape Xpressions CTI Client) enthalten. ComScendo Plus wurde mit der Version 4 der HiPath 4000 eingeführt.

Contact Center

Definition: Unternehmen oder Abteilung im Unternehmen, die telefonisch Marktkontakte herstellen
Auch Call Center genannt. Eine Organisationseinheit, die aktiv (Outbound) – also von sich aus – Personen kontaktiert oder passiv (Inbound) Anrufe entgegen nimmt. Ein Contact Center erfüllt unterschiedliche Aufgaben, wie z.B. Informationsweitergabe, Kundendienst, Beschwerdemanagement, Marktforschung, Telefonverkauf, u. v. m. Eingesetzte Technologien im Contact Center sind z.B. IVR, ASR, ACD, ICD, UCD, CRM, Wallboards, Reporting, Statistiken, Sprachaufzeichnung, usw. Moderne Contact Center Lösungen bieten heute nicht nur Lösungen für den Dienst Sprache, sondern berücksichtigen auch Medien, wie Email, Fax, SMS, Call Me Button auf Webseiten, Chat, ... . Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Integration in bestehende Datenbanken, ERP Systeme und vorhandenen Messaging-Systemen. Bei der Anrufverteilung (oder auch der Verteilung der Offline-Medien) wird zwischen gruppenbasierten und skilled-based (Routing nach Fähigkeiten) unterschieden.

Cornet-NQ

Definition: TK-Vernetzungsprotokoll der Hicom und HiPath Systeme der Firma Siemens
Cornet-NQ ist das proprietäre Telefonanlagen-Vernetzungsprotokoll der Siemens Hicom und HiPath Telefonsysteme. Cornet-NQ setzt dabei auf den Standard QSIG auf und tunnelt die anlagenspezifischen Leistungsmerkmale und Protokollinformationen über QSIG. Ein großer Vorteil ist dabei, dass die spezifischen Informationen zwischen zwei HiPath Telefonsystemen auch über Telefonanlagen anderer Hersteller hinweg erhalten bleiben. Cornet-NQ ist der Nachfolger von Cornet-N V3.3 der Hicom 300 Familie. Die kleineren Telefonsysteme, wie die Hicom 150 E/H Anlagen und die HiPath 3000 Serie, beherrschen eine Teilmenge von Cornet-NQ, dass sogenannte Cornet-NQ Subset, so dass auch Anlagenvernetzungen mit zusätzlichen HiPath-Leistungsmerkmalen zwischen HiPath 3000 und HiPath 4000 möglich sind.

CSTA

Abkürzung von: Computer Supported Telecommunications Application
CSTA ist ein von der ECMA definierter Standard zur Bereitstellungen von CTI-Funktionen an einer Telefonanlage. Auf dem CSTA-Link einer Telefonanlage setzen dann Applikationen oder Schnittstellen, wie z.B. TAPI auf.
Eine leistungsfähige CSTA Middleware, die verschiedene Telefonanlagenhersteller unterstützt, wie z.B. Siemens, Alcatel-Lucent und Ericsson, ist z.B. Estos ECSTA.

CSV

Abkürzung von: Character Separated Values
Unter einer CSV-Datei oder dem CSV-Format versteht man eine Tabelle im Textformat, bei der die einzelnen Datenfelder z.B. durch ein Satzzeichen, wie ein Komma, Semikolon, einem Tabulator oder auch durch eine feste Breite (definierte Anzahl von Zeichen je Datenfeld) getrennt sind. Einen definierten Standard für das CSV Format gibt es nicht. CSV wir z.B. dafür verwendet auf einfache Art und Weise Daten zwischen zwei Systemen auszutauschen. Beispiel: Export der Outlook Kontakte per CSV, Einspielen der CSV Datei in ein persönliches Telefonbuch, z.B. in myPortal einer HiPath OpenOffice oder in das persönliche Telefonbuch eines OpenStage Systemtelefons.

CTI

Abkürzung von: Computer Telephony Integration
Als eine Integration zwischen Rechner und Telefonie verknüpft CTI die Telekommunikation mit elektronischer Datenverarbeitung. Sie ermöglicht, aus Computerprogrammen heraus den automatischen Aufbau, Annahme und Beendigung von Telefongesprächen , den Aufbau von Telefonkonferenzen, Senden und Empfangen von Faxnachrichten, Telefonbuchdienste, sowie die Weitervermittlung von Gesprächen.

CW

Abkürzung von: Call Waiting (Englisch), siehe auch: Anklopfen

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